Money Maker Robot

Geld verdienen, auch während man schläft

Handelsstrategie des BOTs

Ein BOT handelt mit einer vordefinierten Kryptowährung auf einer festgelegten Handelsplattform (Exchange). Bei der Erstellung des BOTs wird auch das zur Verfügung stehende Kapital festgelegt. Dieses Kapital wird schrittweise für den Handel verwendet.

Der BOT beginnt den Kauf mit einer Initialposition (Cover 0).
Bei einem Kapital von 1000 $ entspricht dies 3,35 % des Gesamtbetrags, also 34.5558 $.

Bei einer anschließenden Kurssteigerung verkauft der BOT seinen Bestand mit Gewinn und legt eine neue Initialorder fest, was bedeutet, dass er erneut für 34.5558 $ kauft. Damit wandert der Preis des Initialkaufs nach oben.

(Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern)


Bei fallenden Kursen kauft der BOT kontinuierlich kleinere Mengen zu vordefinierten Preisniveaus (covers) nach. (Mithilfe eines KI-Algorithmus weicht er jedoch manchmal leicht von diesen Niveaus ab)

(Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern)

Nachdem der BOT den Initialkauf bei C0 getätigt hat, kauft er nach, falls der Kurs weiter fällt, bei C1. Fällt der Kurs weiter, wird bei C2 nachgekauft und so weiter. Steigt der Kurs jedoch und überschreitet den nächsthöheren Cover, verkauft der BOT, sobald der Kurs um 0,5% (Pullback) unter diesem Cover fällt.
Sollte der Kurs weiter steigen, ohne einen Rücksetzer zu machen, prüft der BOT, ob bei den nächsthöheren Cover ein Pullback von 0,5% erfolgt. In diesem Fall verkauft er die unteren Covers.
Dies ist auf dem oberen Chart in der Mitte zu sehen:
BUY C6 + BUY C7 -> SELL C6 + SELL C7.
Auf diese Weise erzielt der BOT einen höheren Gewinn, als ob er bei Erreichen jedes Covers oberhalb sofort verkaufen würde.

Die Cover werden standardmäßig gemäß der untenstehenden Tabelle festgelegt. (Für fortgeschrittene Nutzer besteht die Möglichkeit, diese zu bearbeiten und selbst zu bestimmen)

(Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern)

Daran lässt sich erkennen, dass der nächste Cover-Kauf bei einem Kursverfall von -2% erfolgen wird.
Das „Pullback“ gibt an, nach welchem Kursrückgang der Cover verkauft werden muss.
„Keep Profit“ gibt an, wie viel vom Gewinn behalten werden soll. Der verbleibende Betrag wird genutzt, um den Durchschnittspreis zu senken. (Bei einer Einstellung von 90% wird nur ein Anteil von 10% verwendet, um den Durchschnittspreis zu drücken)

Die Tabelle zeigt, dass für alle Covers von 1000 $ maximal 991,7515 $ für Käufe verwendet werden. Laut der Tabelle reicht dieser Betrag aus, um bis zu 38 Covers nach unten zu kaufen.

Die „Buy X Time“, also die Anzahl der Einheiten, die der BOT pro Cover nachkauft, ist nicht ganz linear. Zum Beispiel kauft er bei Cover 4 zweimal nach, bei Cover 8 viermal, ab Cover 10 nur noch 0,5-mal und ab Cover 15 sogar 0,55-mal. Ab Cover 17 kauft der BOT bei einem Kursverfall von -2,5 % nach.

Mit dieser Standardtechnik kann der BOT mit den 38 Covers bis zu einem Kursverfall von ca. -56,37% arbeiten.
Der Durchschnittspreis sinkt dabei lediglich um -24,6% im Vergleich zum ursprünglichen Initial Cover-Preis. Das bedeutet, dass der BOT bei Erreichen des tiefsten Covers diesen Wertverlust generiert.
Klartext: In diesem Fall, wenn der BOT das 38. Cover erreicht hat, hat der BOT alle verfügbaren USD in Kryptowährung umgewandelt. Der Wert dieser Kryptowährung liegt jedoch um 24,6% unter dem ursprünglichen Betrag, was bedeutet, dass von den ursprünglich 1000$ nun nur noch 754$ übrig sind.

Doch was passiert, wenn der Kurs weiter fällt?
In diesem Fall stoppt der BOT automatisch und wartet, bis der Kurs wieder auf Cover 37 ansteigt, um dann Cover 38 zu verkaufen.

Es ist jedoch möglich, in der Definition des BOT eine sogenannte ‚Market Crash Recovery‘ zu aktivieren. Dadurch wird die Anzahl der Covers um 41 zusätzliche Stufen erweitert (eine neue Cover-Tabelle beginnt), wobei ein neuer Cover-Kauf nur bei einem Kursverfall von -3,5 % bzw. -5 % ausgelöst wird. Zudem lässt sich festlegen, mit wie viel zusätzlichem Kapital dieser Kauf durchgeführt werden soll. Standardmäßig ist hierfür ein Betrag von 500 $ eingestellt. Wenn man mit einem starken Kursverfall rechnet, empfiehlt es sich, das eingesetzte Kapital auf das 1,5-fache zu erhöhen (statt 1000 $ -> 1500 $).
Durch Aktivierung dieser Funktion kann das Kapital sogar Schwankungen von bis zu 91% abdecken.

(Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern)

Mit der „Auto-Compounding“-Funktion können Gewinne automatisch reinvestiert werden. z.B: Wenn der BOT mit 1.000 $ arbeitet und einen Gewinn von 20 $ erwirtschaftet hat, stehen ihm anschließend 1020 $ als einsetzbares Kapital zur Verfügung.

Währung des Handels:
Der Handel erfolgt nicht direkt in USD ($), sondern in USDC (USD Coin), einem Stablecoin, dessen Wert eng an den realen US-Dollar gekoppelt ist. Wenn man Euro (€) an den Broker (Exchange) überweist, wird dieser Betrag in USDC umgewandelt.

Der BOT kauft und verkauft Kryptowährungen gegen USDC, sodass der USDC-Bestand wächst.
Alternativ kann der Handel auch in Bitcoin (BTC) erfolgen, wodurch der BTC-Bestand vermehrt wird.
Da kleinere Kryptowährungen in der Regel eine höhere Volatilität als BTC aufweisen, empfiehlt es sich zunächst, gegen USDC zu handeln.

Sobald ein größeres Kapital zur Verfügung steht, kann es sinnvoll sein, einige der leistungsstärksten Kryptowährungen gegen BTC zu handeln, um den BTC-Bestand zu erhöhen. Ich gehe davon aus, dass der Bitcoin-Kurs langfristig steigen wird. Später kann BTC wieder in USDC umgewandelt werden – entweder zur Finanzierung weiterer Trading-BOTs oder zur Auszahlung in Euro (€) auf das eigene Bankkonto.

Kryptowährungen, die zum Handel zugelassen sind:
Der BOT-Anbieter erlaubt das Aufsetzen eines BOTs nur mit den unten aufgeführten Coins. Dadurch schützt er den Benutzer vor instabilen Coins oder solchen mit einem zu hohen Risiko.

AAVE, ADA, ALGO, ATOM, AVAX, BCH, BNB, BTC, CAKE, CHZ, CRV
DOGE, DOT, EOS, ETC, ETH, FIL, LINK, LTC, MANA, POL, SAND, SHIB
SOL, TRX, TWT, UNI, XLM, XRP

(Diese Liste kann sich im Laufe der Zeit ändern)

USD ($) Wechselkursrisiko:
Man muss berücksichtigen, dass sich der EUR/USD-Wechselkurs zwischen der Einzahlung beim Broker (Exchange) und der späteren Auszahlung ändern kann. Das bedeutet, dass der Wechselkurs beim Einzahlen von Euro möglicherweise anders ist als beim Abheben und Zurückwechseln von USD in Euro auf das eigene Bankkonto.

Ein Beispiel: Man möchte, dass sein Guthaben beim Broker (Exchange) um 1.000 $ steigt. Bei einem EUR/USD Wechselkurs von 1,10 bekommt man für 1.000€ -> 1.100 $. Das bedeutet, um 1.000 $ zu bekommen, muss man 1.000/1.100 = 909,09 € zahlen.
Ändert sich der EUR/USD-Wechselkurs später auf 1,15 – der Dollar wird also schwächer – und man möchte sich die 1.000 $ in Euro auszahlen lassen, erhält man nur noch 869,56 €.
Denn umgekehrt gilt: Für 1.150 $ bekommt man 1.000 €.

Wenn der Dollar hingegen an Stärke gewinnt und der EUR/USD Wechselkurs bei 1,05 liegt, erhält man für 1.000$ bereits 952,38 €.

(1000$/1,00=1000€ / 1000$/1,05=952,38€ / 1000$/1,10=909,09€ / 1000$/1,15=869,56€)

Gesamt Gewinn / generierter Gewinn:
Sobald der Bot seine Arbeit aufnimmt, wie zuvor erläutert, erwirbt er bei fallenden Kursen kontinuierlich kleine Mengen der zugeordneten Kryptowährung. Diese Strategie des schrittweisen Nachkaufens ermöglicht es, von Preisschwankungen zu profitieren und den durchschnittlichen Einkaufspreis zu optimieren.

Zu Beginn lohnt es sich nicht, den Vorgang zu stoppen, da der BOT bisher nur wenig Gewinn generiert hat (=generierter Gewinn) und der aktuelle Kryptowährungskurs noch unter dem gleitenden Durchschnittspreis der gekauften Kryptowährung liegt.

Erst wenn der Bot einen Gewinn erwirtschaftet hat, der den anfänglichen Kursverlust langfristig ausgleicht, kann man von einem „Gesamtgewinn“ sprechen.

Wie lange würde es im schlimmsten Fall dauern, bis der Bot den Break-Even-Point erreicht?
Nehmen wir an, dass der Bot nach einem starken Kurseinbruch der Kryptowährung beim letzten Cover bei -56,37% steht. Der gleitende Durchschnittspreis läge dann bei -24,6%. Um diesen Verlust auszugleichen, müsste der Bot bei einem Startkapital von 1000$ einen Gewinn von 246$ generieren.
Wenn wir mit einer monatlichen Gewinnrate von 5% kalkulieren, würde dieser Punkt nach etwa einem halben Jahr erreicht werden. Daraus lässt sich schließen, dass man für jeden gestarteten Bot mindestens eine Laufzeit von sechs Monaten einplanen sollte, um einen Gesamtgewinn zu erzielen.
Diese Berechnung unterstreicht die Wichtigkeit einer langfristigen Strategie beim Einsatz von Trading-Bots in volatilen Märkten wie dem Kryptowährungshandel.

Gebühren vom Broker (Exchange) und vom BOT Anbieter:
Bei der Nutzung von Handels-BOTs für Kryptowährungen sollte man berücksichtigen, dass etwa 20% des generierten Gewinns für Gebühren anfallen können. Der generierte Gewinn bezieht sich hierbei auf den rechnerischen Ertrag, der sich aus einem Kauf-Verkauf-Paar ergibt.
Beispiel:

Nehmen wir an, ein Bot kauft eine Kryptowährung zum Kurs von 50$ und verkauft sie bei einem Anstieg von 2%, also bei 51$. Von dem berechneten Gewinn von 1$ werden die Börse (Exchange) und der Bot-Anbieter zusammen etwa 0,20$ als Gebühren einbehalten.
Diese Gebühren sind ein wichtiger Faktor, den Anleger bei der Berechnung ihrer potenziellen Rendite berücksichtigen sollten.

Steuerfragen:
Der erwirtschaftete Gewinn sollte am Jahresende versteuert werden. Allerdings gilt dies nur für den Anteil, den man sich in Euro auszahlen lässt – unabhängig davon, ob dieser Betrag auf dem Konto des Brokers (Exchange) verbleibt oder auf das eigene Bankkonto überwiesen wird.

Da der Handel mit Kryptowährungen zwischen verschiedenen Kryptowährungen stattfindet, entsteht in diesem Fall noch keine Steuerpflicht. Gewinne, die durch den Tausch von Kryptowährungen innerhalb der Börse (Exchange) erzielt werden, gelten also zunächst nicht als steuerpflichtig.

Diese Informationen basieren auf einer Mitteilung zum österreichischen Steuerrecht. Allerdings übernehme ich für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben keine Haftung. Bitte kläre die genauen steuerlichen Details unbedingt mit deinem Steuerberater ab.

Der Tausch einer Kryptowährung in eine andere Kryptowährungen stellt keinen Veräußerungsvorgang dar und ist daher nicht zu besteuern. Zudem sind Aufwendungen, die mit solchen Tauschvorgängen in Zusammenhang stehen (z.B. Transaktionskosten), steuerlich unbeachtlich, wodurch im Tauschzeitpunkt keinerlei Besteuerung erfolgt. In einem solchen Fall sind die Anschaffungskosten der übertragenen Kryptowährung auf die erhaltene Kryptowährung zu übertragen.

Zu versteuern wären z.B.:

  • Einkünfte aus der Veräußerung von Kryptowährungen gegen Euro
  • Einkünfte aus dem Tausch von Kryptowährungen gegen gesetzlich anerkannte Fremdwährungen (z.B.  US-Dollar) und
  • Einkünfte aus dem Tausch von Kryptowährungen gegen andere Wirtschaftsgüter und Leistungen (z.B.  Kauf eines Wirtschaftsguts und Bezahlung in Kryptowährungen).

Auf Binance kann dein Geld auch in Euro aufbewahrt werden (Euro Wallet). Laut den oben genannten Richtlinien wird eine Steuerpflicht fällig, sobald du USDC oder andere Kryptowährungen in Euro umwandelst – sei es durch eine Konvertierung auf dein Binance Euro Wallet oder durch eine Überweisung auf dein Euro-Bankkonto.

Du kannst jedoch jederzeit Euro von deinem Bankkonto oder deiner Kreditkarte auf dein Binance Euro Wallet einzahlen und diese für den Kauf von Kryptowährungen verwenden. Dieser Geldtransfer ist nicht steuerpflichtig.